Zugegeben: Auf den ersten Blick wirkt die eher schrumpelig anmutende Maca Wurzel nicht wirklich wie ein Powerfood. Aber der Schein trügt, denn die kleinen Knollen haben es wirklich in sich. Heimat der Maca Wurzel sind die peruanischen Anden. Auch hier zeigt sich schon, welche Kraft in der Pflanze und ihrer Wurzel steckt. Denn in ihrem Wuchsgebiet in Höhen von 4000 bis 4500 Metern, hält es kaum eine andere Pflanze aus.
Das steckt in der Maca Wurzel
Um den harten klimatischen Bedingungen zu trotzen, hat das Gewächs eine Überlebensstrategie entwickelt, von der wir heute profitieren können: ein Proteinanteil von mehr als 10 Prozent mit wichtigen essenziellen Aminosäuren, ein Reichtum an ungesättigten Fettsäuren und viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie Senfölglykoside sichern ihr Überleben. Die Maca Wurzel ist zudem reich an:
- Ballaststoffen
- Eisen
- Kalium
- Kupfer
- Magnesium
- Jod
- Vitamin C
- Vitamin K
- und einigen B-Vitaminen
Die Wirkung der Maca Wurzel bei Frauen
Maca erfreut sich auch ausserhalb Perus immer grösserer Beliebtheit. Zurecht, denn der Wurzel werden viele positive Wirkeigenschaften zugesprochen. So soll Maca die Immunfunktion fördern und sich positiv auf die Stimmung auswirken. Aber schauen wir uns doch mal genauer an, warum insbesondere Frauen von der peruanischen Maca Wurzel profitieren können:
1. Maca Wurzel: Stark bei Stress
Maca gehört, ebenso wie Ashwagandha, zu den Adaptogenen. Adaptogene helfen deinem Körper, besser mit Stress zurechtzukommen. Ein hohes Stresslevel fordert auf Dauer seinen Tribut. Die Folgen sind Schlafstörungen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Und genau hier setzt Maca an. In einer Studie aus dem Jahr 2006 berichteten Frauen nach der konsequenten Einnahme von Maca nicht nur über eine verbesserte Schlafqualität, sondern auch über abnehmende Nervosität, eine bessere Stimmung und weniger Kopfschmerzen.
2. Mit der Maca Wurzel und die Libido
Die Maca Wurzel gilt als natürliches Aphrodisiakum. Das bedeutet, dass sie die Libido bei sexueller Unlust anregen kann. Traditionell wird sie auch bei Erektionsstörungen und Orgasmusschwierigkeiten eingesetzt. Diese Eigenschaften brachten der Maca-Knolle Bezeichnungen wie “Potenzwunder der Inka” und “natürliches Viagra” ein. Nun, über diese Titel lässt sich sicher streiten, wissenschaftliche Arbeiten mit Frauen in den unterschiedlichen Phasen der Wechseljahre gaben zarte Hinweise auf positive Effekte.
3. Maca bei Frauen: Gut für Herz und Kreislauf
Mit den Wechseljahren nimmt bei Frauen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu. Ein wichtiger Einflussfaktor für die Gesundheit der Gefässe ist das Cholesterin. Cholesterin ist für unseren Körper lebensnotwendig. Erhöhte Cholesterinwerte mit einem ungünstigen Verhältnis zwischen HDL- und LDL-Cholesterin fördern jedoch die Entstehung einer Arterienverkalkung. Diese sogenannte Arteriosklerose ist wiederum ein Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Die Maca Wurzel enthält verschiedene pflanzliche Sterole. Diese hemmen die Cholesterinaufnahme im Dünndarm und tragen zudem zur Senkung des “schädlichen” LDL-Cholesterins bei. Ferner kann Maca die Aktivität von Antioxidantien wie Gluthation im Körper fördern. Auch das kann positive Effekte auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit haben.
4. Maca-Wurzel: Positive Effekte in den Wechseljahren
Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Libidoverlust, Scheidentrockenheit oder Gelenkschmerzen – all diese Beschwerden können auftreten, wenn der Östrogenspiegel in den Wechseljahren sinkt. In der Perimenopause macht Frauen hingegen oft ein niedriger Progesteronspiegel zu schaffen. In diesen hormonellen Umbruchphasen kann der Einsatz von Maca sinnvoll sein, wie eine Studie aus dem Jahr 2005 nahelegt.
Hier zeigten sich bei den Studienteilnehmerinnen sowohl nach 2- als auch nach 8-monatiger Einnahme signifikant erhöhte Östrogen- und Progesteronspiegel. Die Frauen berichteten zudem von weniger Hitzewallungen und einer Abnahme vieler weiterer Wechseljahresbeschwerden.
Maca Wurzel: So kannst du sie einnehmen
Während Maca in Peru tatsächlich als Wurzel in der Küche verarbeitet wird, ist das Superfood hier meist als Nahrungsergänzung im Einsatz. Für eine optimale Nährstoff-Aufnahme sollte Maca in gelatinierter Form verwendet werden. Gelatiniert bedeutet die Verarbeitung mit einem speziellen mechanischen Verfahren. Dabei werden die Maca-Wurzeln einige Tage in der Sonne getrocknet, sortiert, gereinigt, geschnitten und gepresst und so die Stärkeketten aufgebrochen und verkürzt.
Wichtig ist auch, dass das Maca aus Peru kommt. Der Anbau in den Hochebenen der Anden in Peru, auf bis zu 4500 m Höhe, verleiht der Maca-Knolle ihr speziellen Eigenschaften.
Unser XbyX Volle Lust enthält deshalb ausschliesslich gelatiniertes Maca aus Peru und wird aus Lepidium meyenii Walp, der gelben Maca-Knolle, hergestellt. Pro 3 Gramm Tagesdosis sind 1.000 mg Macawurzel 5:1-Extrakt enthalten, was 5 Gramm frischem Maca entspricht. Du kannst XbyX Volle Lust einfach in deine Smoothies, in Getränke, Joghurt oder andere Speisen einrühren.
Gebe dir und deinem Körper mindestens zwei bis drei Wochen Zeit. So lange kann es nämlich dauern bis Maca eine Wirkung zeigt.
Studien & Quellen
Meissner, H. O., Mscisz, A., Reich-Bilinska, H., et al. (2006). Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (III) Clinical responses of early-postmenopausal women to Maca in double blind, randomized, Placebo-controlled, crossover configuration, outpatient study. PubMed, 2(4), 375–394.
Meissner, H., Reich-Bilinska, H., Mscisz, A. & Kedzia, B. (2006). Therapeutic Effects of Pre-Gelatinized Maca (Lepidium peruvianum Chacon) used as a non-hormonal alternative to HRT in perimenopausal women - Clinical Pilot Study. International Journal Of Biomedical Science, 2(2), 143–159. doi:10.59566/ijbs.2006.2143
Meissner, H. O., Mscisz, A., Reich-Bilinska, H., et al. (2006). Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (II) Physiological and Symptomatic Responses of Early-Postmenopausal Women to Standardized doses of Maca in Double Blind, Randomized, Placebo-Controlled, Multi-Centre Clinical Study. PubMed, 2(4), 360–374.
Večeřa, R., Orolin, J., Škottová, N., et al. (2007). The Influence of Maca (Lepidium meyenii) on Antioxidant Status, Lipid and Glucose Metabolism in Rat. Plant Foods For Human Nutrition, 62(2), 59–63. doi:10.1007/s11130-007-0042-z
Wan, W., Li, H., Xiang, J., et al. (2018). Aqueous Extract of Black Maca Prevents Metabolism Disorder via Regulating the Glycolysis/Gluconeogenesis-TCA Cycle and PPARα Signaling Activation in Golden Hamsters Fed a High-Fat, High-Fructose Diet. Frontiers in Pharmacology, 9, 333. doi:10.3389/fphar.2018.00333
Meissner, H. O., Kapczynski, W., Mscisz, A. & Lutomski, J. (2005). Use of gelatinized maca (lepidium peruvianum) in early postmenopausal women. PubMed, 1(1), 33–45.