Die Hormone der Frau

Die Hormone der Frau

Es sind die Hormone! Klar, oft. Aber nicht immer. Aber was heißt das überhaupt? Was machen die Hormone, speziell im Körper einer Frau?

Inhaltsverzeichnis

Hormone: Die Paketboten deines Körpers

Jedes Hormon hat einen Job. Stell dir die Hormone als die DHL-, UPS- oder sonstige Paketboten vor. Sie transportieren Pakete mit Stoffen, die Körperfunktionen regulieren: Herzfrequenz, Appetit, Stimmung, Fortpflanzung, Schlafzyklen, Stress-Resistenz und mehr.

Was sie von Paketboten unterscheidet? Wir haben sie nicht bestellt. Zumindest nicht bewusst. Aber: Im Gegensatz zu den Paketboten im echten Leben erreichen sie trotzdem (fast immer) ihr Ziel und ihren Zweck.

Mit anderen Worten: sie liefern. Ob du willst oder nicht. Man könnte auch sagen, dass Hormone einen Kontrollzwang haben. Sie wollen bestimmen, was in uns vorgeht und mit uns passiert. Und meistens gelingt ihnen das auch. Produziert werden die Hormone in den Hormondrüsen.

Schauen wir uns im Folgenden die Sexualhormone der Frau an. Denn hier haben hauptsächlich vier Hormone in Sachen Sex und Fortpflanzung das sagen.

Östrogen

Woher kommt das Hormon?
Östrogen entsteht primär in den Eierstöcken, wird aber auch in den Nebennieren und im Fettgewebe hergestellt.

Wo findet man im Körper Östrogen?
Dein Körper hat über 400 Östrogenrezeptoren. Im Gehirn, den Muskeln, dem Darm, der Haut, der Gebärmutter, in den Eierstöcken, der Vagina, den Brüsten, den Augen, im Herz, der Lunge und in den Blutgefässen. Darum spüren wir Effekte von Östrogen-Schwankungen so ziemlich überall.

Was macht das Hormon Östrogen?
Östrogen fördert vor allem Wachstum: Z.B. den monatlichen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, das Wachstum im Brustgewebe, den Wassergehalt der Haut und der Durchblutung. Sinkendes Östrogen geht daher oft mit Symptomen wie vaginale Trockenheit und trockener Haut einher. Zu viel Östrogen auch Östrogen-Dominanz genannt – typisch in der Perimenopause – führt dagegen zu Brustspannen, Kopfschmerzen, Krämpfen und starken Blutungen.

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Progesteron

Woher kommt das Hormon?
Progesteron wird von den Eierstöcken produziert, so die Frau noch einen Eisprung hat. In der Post-Menopause stellen es dann noch die Nebennieren her. Wenn auch nur in kleinen Mengen.

Wo findet man im Körper Progesteron?
Überall dort, wo Östrogen-Rezeptoren sind, findet sich auch Progesteron: unter anderem im Gehirn, in der Lunge, in der Haut, den Augen, den Brüsten und in den Knochen.

Was macht das Hormon Progesteron?
Progesteron baut monatlich nach dem Eisprung die Gebärmutterschleimhaut auf, als Vorbereitung auf eine Schwangerschaft. Zudem verstärkt es die wachstumsfördernden Wirkungen von Östrogen. Wird die Eizelle nicht befruchtet, gibt Progesteron ein STOP- Signal, die Periode kommt. Produziert das Hormon Östrogen Gebärmutterhalsschleim, der den Spermien ihren Weg erleichtert, so stoppt Progesteron diesen. Wirkt Östrogen eher anregend auf das Gehirn, wirkt Progesteron dagegen beruhigend.

Progesteron ist das Hormon, was in der frühen Perimenopause als Erstes absinkt, während das Östrogen anfangs noch stabil bleibt.

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Follikel Stimulierendes Hormon (FSH)

Woher kommt das Hormon?
Das Follikel Stimulierende Hormon wird im Gehirn, in der Hypophyse, produziert.

Wo findet man im Körper FSH?
Das Follikel Stimulierende Hormon wirkt in den Eierstöcken.

Was macht das Hormon FSH?
Das Follikel Stimulierende Hormon regt das Wachsen der Follikel im Eierstock in der ersten Hälfte des Zyklus an. Daher auch die Bezeichnung "Follikel-Phase". Diese reifenden Eizellen produzieren Östrogen, was den Östrogenspiegel in der ersten Zyklus-Hälfte ansteigen lässt.

Apropos: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Follikel und Eizelle? Follikel, auch Eibläschen genannt, sind der Lagerplatz für die Eizelle. Eingebettet in Zellen und Bindegewebe schützen die Follikel so die Eizellen innerhalb der Eierstöcke. Beim Eisprung reift der Follikel zur Eizelle heran (von 2 auf 20mm).

Luteinisierendes Hormon (LH)

Woher kommt das Hormon?
Das Luteinisierendes Hormon wird auch im Gehirn, genau wie FSH in der Hypophyse, produziert.

Wo findet man im Körper LH?
Und genau wie FSH wirkt auch das Luteinisierendes Hormon in den Eierstöcken.

Was macht das Hormon LH?
Durch die reifenden Follikel, dem damit verbundene Östrogen-Anstieg steigt auch das Luteinisierende Hormon. In der Zyklus-Mitte löst das Luteinisierendes Hormon den Eisprung aus und fördert die Entwicklung des Gelbkörpers, der eine reife Eizelle freigesetzt.

Im besten Fall ist diese Vier-Mächte-Konferenz von Östrogen, Progesteron, follikelstimulierendem Hormon FSH und Luteinisierendem Hormon LH gut ausbalanciert.

Übrigens: Auch Frauen haben Testosteron – genau wie Männer auch „weibliche“ Hormone“ haben. Es unterscheiden sich jedoch deutlich die Mengen der jeweiligen Hormone.

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Studien & Quellen