Wie gut kennst du eigentlich deine eigenen Geschlechtsorgane? Vermutlich weniger, als du denkst. Und damit bist du nicht allein. Wir lernen in der Schule, wie Babys entstehen und wie Verhütung funktioniert. Aber was Vulva, Klitoris, Vagina und Gebärmutter darüber hinaus alles können, bleibt oft auf der Strecke. Dabei begleiten uns diese Körperteile ein Leben lang. Und trotzdem sind sie vielen von uns erstaunlich fremd.
Gerade ab 40 lohnt es sich, das zu ändern. Denn mit dem hormonellen Wandel verändert sich auch unser Körper. Wer ihn besser versteht, kann neue Empfindungen und Veränderungen leichter einordnen und bewusster mit den eigenen Bedürfnissen umgehen.
Komm mit auf eine kleine Entdeckungsreise durch deinen eigenen Körper. Wir haben sechs faszinierende Fakten gesammelt, die dich vielleicht überraschen werden.
Deine Klitoris ist grösser, als du denkst – und sehr sensibel
Was du von aussen als kleine Klitorisperle sehen oder fühlen kannst, ist nur die Spitze eines viel grösseren Organs. Die gesamte Klitoris hat einschliesslich ihrer beiden Schenkel eine Ausdehnung von etwa 9 bis 11 Zentimetern.¹ Der Grossteil liegt verborgen im Körper. Dort verzweigt sie sich in zwei Schenkel und besitzt Schwellkörper, die sich bei sexueller Erregung mit Blut füllen.
Auch die Nervenversorgung der Klitoris ist beeindruckend. Eine anatomische Studie aus dem Jahr 2023 schätzte, dass allein die beiden Hauptnerven der Klitoris zusammen durchschnittlich mehr als 10'000 von einer schützenden Hülle umgebene Nervenfasern enthalten.² Und weil sich Nervenfasern verzweigen können, ist die Zahl ihrer Nervenenden damit noch gar nicht erfasst. Eine weitere Untersuchung von 2024 schätzte die Nervendichte der Klitoris, bezogen auf die untersuchte Oberfläche, auf etwa das Sechsfache derjenigen des Penis.³ Beide Studien waren klein, liefern aber faszinierende Einblicke in die Anatomie dieses Organs.
Dass die Klitoris so empfindlich ist, erklärt auch, warum für viele Frauen ihre direkte Stimulation der zuverlässigste Weg zum Orgasmus ist. In einer Studie mit über 1'000 Frauen gaben nur rund 18 Prozent an, dass vaginale Penetration allein für einen Orgasmus ausreicht.⁴
Was bedeutet das ab 40?
So empfindsam die Klitoris ist, auch ihre Sensibilität kann sich mit dem Alter verändern. In einer Studie mit Frauen zwischen 20 und 78 Jahren benötigten ältere Teilnehmerinnen im Durchschnitt stärkere Vibrationsreize, um diese im Genitalbereich wahrzunehmen. Sowohl das Alter als auch die Menopause waren mit einer geringeren Vibrationsempfindlichkeit verbunden.⁵
Hinzu kommt, dass sinkende Östrogenspiegel die Durchblutung und Beschaffenheit des Genitalgewebes beeinflussen können.
Das bedeutet aber nicht, dass deine Lust oder Orgasmusfähigkeit zwangsläufig nachlässt. Vielleicht brauchst du heute mehr Zeit, intensivere oder einfach andere Berührungen als früher.
Und hier lohnt es sich, Sexualität neu zu denken: Für viele Frauen ist die gezielte Stimulation der Klitoris entscheidend oder besonders hilfreich, um zum Orgasmus zu kommen – und das unabhängig vom Alter. Penetration muss also nicht im Mittelpunkt stehen. Gerade wenn sich die Empfindlichkeit verändert oder vaginale Trockenheit hinzukommt, kann es bereichernd sein, neue Wege der Stimulation zu entdecken.
Was sich früher gut angefühlt hat, muss heute nicht mehr das Richtige sein. Umso schöner, wenn du neugierig bleibst und herausfindest, was dein Körper jetzt mag.
Es gibt keine Standard-Vulva
Manche Vulvalippen sind klein, andere gross. Manche sind symmetrisch, andere unterschiedlich lang. Auch Farbe, Form und Beschaffenheit unterscheiden sich erheblich.
Laut anatomischer Fachübersicht aus dem Jahr 2025 ragen bei mehr als der Hälfte der Frauen die inneren Vulvalippen über die äusseren hinaus. Es sind rund 56 Prozent.⁶
Trotzdem halten manche Frauen genau das für ungewöhnlich oder unästhetisch. Dabei gibt es schlicht keine einheitliche Norm, wie eine Vulva auszusehen hat.
Und die Vulvalippen sind keineswegs nur Hautfalten. Sie enthalten Blutgefässe und Nerven und können bei sexueller Erregung anschwellen und dadurch ihre Form ändern.
Was bedeutet das ab 40?
Auch die Vulva verändert sich im Laufe des Lebens. Sinkende Östrogenspiegel können dazu beitragen, dass die äusseren Vulvalippen an Volumen verlieren und das Gewebe dünner oder empfindlicher wird.⁶
Vielleicht fällt dir irgendwann auf, dass deine Vulva anders aussieht als vor zehn oder zwanzig Jahren. Solche Veränderungen bedeuten nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt. Umso wertvoller ist es, den eigenen Körper ohne Schönheitsmassstäbe zu betrachten.
Ein Handspiegel kann dabei helfen. Schau einmal in Ruhe hin: Wie sehen deine Vulvalippen aus? Welche Farbe hat die Haut? Was fällt dir auf? So kannst du auch neue Veränderungen besser erkennen. Anhaltender Juckreiz, Einrisse oder auffällige Hautstellen sollten natürlich gynäkologisch abgeklärt werden.
Bei der Zervix ist richtig was los
Den Gebärmutterhals kennen die meisten Frauen nur von gynäkologischen Untersuchungen. Dabei lässt sich der äussere Muttermund, also die Öffnung des Gebärmutterhalses, mit einem geeigneten Spekulum und Spiegel sogar selbst betrachten.
Noch spannender ist, was sich dort im Laufe des Zyklus abspielt.
Der Gebärmutterhals produziert Zervixschleim, dessen Eigenschaften durch die Sexualhormone beeinflusst werden. Rund um den Eisprung wird er häufig klarer, flüssiger und dehnbarer. Er kann dann an rohes Eiweiss erinnern. So entstehen günstigere Bedingungen für den Transport von Spermien. Nach dem Eisprung wird der Schleim unter dem Einfluss von Progesteron meist wieder zäher.⁷
Der Schleim liefert also jeden Monat Hinweise auf das Zusammenspiel deiner Hormone.
Was bedeutet das ab 40?
In der Perimenopause schwanken die Östrogenspiegel oft stark, und nicht in jedem Zyklus findet noch ein Eisprung statt. Das kann auch den Zervixschleim verändern: Vielleicht bemerkst du plötzlich mehr klaren, dehnbaren Schleim als früher, manchmal sogar mehrfach im selben Zyklus. In anderen Monaten bleibt er fast ganz aus. Solche Veränderungen können mit den hormonellen Schwankungen zusammenhängen. Ein klarer, dehnbarer Schleim ist dabei aber kein sicherer Beweis dafür, dass tatsächlich ein Eisprung stattgefunden hat.⁷ ⁸
Nach den Wechseljahren verändert sich noch mehr. Da keine Eisprünge mehr stattfinden und der Östrogenspiegel dauerhaft niedriger bleibt, verschwinden auch die typischen zyklischen Veränderungen des Zervixschleims. Der Gebärmutterhals produziert meist deutlich weniger Schleim. Gleichzeitig kann er kleiner werden und sich seine Öffnung verengen.⁸
Das kann auch zur vaginalen Trockenheit beitragen, die manche Frauen nach den Wechseljahren erleben. Denn der Zervixschleim ist einer von mehreren Bestandteilen der natürlichen vaginalen Feuchtigkeit.
Unabhängig davon, in welcher Phase du dich befindest: Du musst deinen Muttermund nicht unbedingt selbst anschauen. Schon die Wahrnehmung von Ausfluss kann wertvoll sein. Das ist nichts Ekliges oder Unhygienisches.
Deine Gebärmutter bewegt sich
Wenn wir an Bewegungen der Gebärmutter denken, fallen uns meistens Geburtswehen ein. Doch tatsächlich ist dieses Muskelorgan auch ausserhalb einer Schwangerschaft aktiv.
Die Gebärmutter führt feine, wellenförmige Kontraktionen aus, die als uterine Peristaltik bezeichnet werden. Normalerweise spürst du davon nichts.
Besonders faszinierend: Die Richtung und Häufigkeit dieser Bewegungen verändern sich im Laufe des Zyklus. Mithilfe spezieller MRT-Aufnahmen konnten Forschende beobachten, dass die Bewegungswellen rund um den Eisprung häufig vom Gebärmutterhals in Richtung Gebärmutterfundus, also zum oberen Teil der Gebärmutter, verlaufen.
Man geht davon aus, dass diese Bewegungen unter anderem beim Spermientransport eine Rolle spielen. Eine systematische Übersichtsarbeit von 2025 bestätigt, dass sich die Gebärmutteraktivität je nach Zyklusphase unterscheidet.⁹
Was bedeutet das ab 40?
Die feinen Bewegungen deiner Gebärmutter hängen eng mit deinem Hormonzyklus zusammen. In der Perimenopause schwanken die Hormonspiegel zunehmend, und Eisprünge werden unregelmässiger. Wie sich das konkret auf die Bewegungsmuster der Gebärmutter auswirkt, ist allerdings noch kaum untersucht.
Nach den Wechseljahren sieht es anders aus: Die Bewegungswellen scheinen mit dem Ende der fruchtbaren Lebensphase weitgehend zur Ruhe zu kommen. In einer MRT-Studie mit 107 Frauen konnten Forschende bei keiner der 43 Teilnehmerinnen nach den Wechseljahren solche Bewegungswellen beobachten.¹⁰
Was das für das Wohlbefinden bedeutet, ist bisher nicht geklärt. Ein gesundheitliches Problem lässt sich daraus nicht ableiten. Aber es zeigt eindrucksvoll, wie tiefgreifend sich die Funktion unserer Geschlechtsorgane im Laufe des Lebens verändert – selbst dort, wo wir überhaupt nichts davon spüren.
Bei sexueller Erregung wird deine Vagina länger – und Feuchtigkeit entsteht anders, als du denkst
Bei sexueller Erregung passiert in deinem Körper weit mehr, als du von aussen sehen kannst. Die Durchblutung im Genitalbereich nimmt zu, die Schwellkörper der Klitoris füllen sich mit Blut.
Auch die Vagina verändert sich: Sie wird länger und weiter. Während sich die Muskulatur der Vaginalwand entspannt, dehnt sich vor allem der obere Bereich der Vagina aus. Gleichzeitig hebt sich die Gebärmutter mitsamt dem Gebärmutterhals etwas an. So entsteht im Inneren mehr Raum. Dieser Vorgang wird auch Vaginal Tenting genannt – weil sich die Vagina gewissermassen wie ein Zelt aufspannt.¹¹
Die Vaginalwand besitzt übrigens keine eigenen Drüsen, die bei Erregung Feuchtigkeit produzieren. Stattdessen sorgt die stärkere Durchblutung dafür, dass Flüssigkeit aus den feinen Blutgefässen durch das Vaginalgewebe an die Oberfläche tritt. Hinzu kommen Sekrete aus dem Gebärmutterhals und den Drüsen am Scheideneingang.¹²
Was bedeutet das ab 40?
Östrogen unterstützt die Durchblutung, Feuchtigkeit und Elastizität des vaginalen Gewebes. Sinkt der Spiegel, können die Schleimhäute dünner und empfindlicher werden. Auch die körperliche Reaktion auf Erregung kann sich verändern.¹³
Umso wichtiger ist es, deinem Körper Zeit zu geben. Denn die Vagina braucht Zeit, um sich auf sexuelle Erregung einzustellen und sich auszudehnen. Das gilt in jedem Alter, kann aber ab 40 bewusster wichtig werden.
Und: Wie feucht deine Vagina ist, sagt nicht zwingend etwas darüber aus, wie gross deine sexuelle Lust ist. Du kannst Lust empfinden, obwohl dein Körper wenig Feuchtigkeit produziert – und umgekehrt.
Vielleicht brauchst du heute mehr Zeit, andere Berührungen oder ein Gleitmittel. Bei anhaltender Trockenheit oder Schmerzen gibt es zudem wirksame Behandlungsmöglichkeiten, etwa vaginale Feuchtigkeitspflege oder eine lokal angewendete Östrogentherapie nach ärztlicher Beratung.¹³
Sexualität darf sich verändern. Schmerzen musst du deshalb aber nicht einfach hinnehmen.
Deine Vagina hat ein eigenes Ökosystem
In deiner Vagina leben zahlreiche Mikroorganismen. Diese Gemeinschaft bildet das vaginale Mikrobiom.
Bei vielen Frauen im gebärfähigen Alter dominieren bestimmte Milchsäurebakterien, sogenannte Laktobazillen. Sie produzieren Milchsäure und tragen dadurch zu einem sauren Scheidenmilieu bei, in dem sich manche unerwünschten Keime schlechter vermehren können.
Das Besondere: Deine Hormone bestimmen mit, welche Bedingungen diese Bakterien vorfinden. Östrogen fördert unter anderem die Einlagerung von Glykogen in die Zellen der Vaginalschleimhaut. Über mehrere Zwischenschritte unterstützt das ein Milieu, in dem bestimmte Laktobazillen gut gedeihen können.¹⁴
Deine Vagina besitzt also ein eigenes Schutzsystem, das eng mit deinem Hormonhaushalt zusammenhängt.
Was bedeutet das ab 40?
Wenn die Östrogenspiegel während und nach den Wechseljahren sinken, verändert sich häufig auch das vaginale Mikrobiom. Der Grund: Die Vaginalschleimhaut enthält weniger Glykogen, das den Milchsäurebakterien indirekt als Nahrungsgrundlage dient.
So werden die schützenden Laktobazillen häufig weniger, während andere Bakterienarten grössere Anteile des Mikrobioms ausmachen. Die bakterielle Vielfalt nimmt dabei häufig zu. Das Scheidenmilieu wird oft weniger sauer, und bestimmte unerwünschte Keime können sich leichter ansiedeln.¹⁴ ¹⁵
Das kann sich sogar am Intimgeruch bemerkbar machen. Denn manche Bakterien produzieren Stoffe, die den Geruch verändern können.
Diese Verschiebungen können bei manchen Frauen mit Beschwerden wie Brennen, Reizungen oder Infektionen einhergehen. Allerdings ist nicht jede Veränderung des Mikrobioms krankhaft, und längst nicht jede Frau entwickelt Beschwerden.¹⁴ ¹⁵
Mehr Intimhygiene ist jetzt übrigens nicht die Lösung. Die Vagina reinigt sich selbst. Vaginalduschen und parfümierte Intimprodukte können das natürliche Gleichgewicht stören.¹⁶
Bei anhaltenden Beschwerden lohnt sich eine gynäkologische Abklärung. Denn auch eine lokale Östrogentherapie, beispielsweise mit niedrig dosiertem Estriol, kann ab der Perimenopause helfen, das vaginale Gewebe und seine natürlichen Schutzbedingungen zu unterstützen.¹³
Dein Körper ist es wert, entdeckt zu werden
Vielleicht hast du beim Lesen etwas erfahren, das dich überrascht hat. Vielleicht fragst du dich auch, warum du dich mit manchen dieser Dinge bisher nie beschäftigt hast.
Bis zu einem gewissen Grad ist das natürlich dem Zeitgeist geschuldet. Viele von uns sind in einer Zeit aufgewachsen, in der über weibliche Geschlechtsorgane kaum gesprochen wurde. Und wenn doch, dann nur über Fortpflanzung, Verhütung oder Probleme – aber selten darüber, wie faszinierend unser Körper eigentlich ist.
Dabei müssen wir nicht erst Beschwerden haben, um neugierig auf unseren Körper zu werden.
Trau dich, genauer hinzuschauen und hinzuspüren. Der weibliche Körper ist ein Wunderwerk, also achte auf ihn. Welche Zeichen gibt er dir? Was verändert sich? Und finde heraus, was sich für dich gut anfühlt. Stell alle Fragen, auch solche, bei denen du vielleicht denkst, es wäre peinlich, zu intim oder gar eklig. Alles ist erlaubt.
Denn deinen Körper besser zu kennen, bedeutet auch, ihn besser zu verstehen und für seine Bedürfnisse eintreten zu können. Und dafür ist es mit 40, 50 oder 60 ganz sicher nicht zu spät.
Studien & Quellen
¹Longhurst, G. J., Beni, R., Jeong, S. R., et al. (2023). Beyond the tip of the iceberg: A meta‐analysis of the anatomy of the clitoris. Clinical Anatomy, 37(2), 233–252. doi:10.1002/ca.24113
²Uloko, M., Isabey, E. P. & Peters, B. R. (2023). How many nerve fibers innervate the human glans clitoris: a histomorphometric evaluation of the dorsal nerve of the clitoris. The Journal Of Sexual Medicine, 20(3), 247–252. doi:10.1093/jsxmed/qdac027
³Tunçkol, E., Heim, C., Brunk, I., et al. (2024). Innervation pattern and fiber counts of the human dorsal nerve of clitoris. Scientific Reports, 14(1), 23060. doi:10.1038/s41598-024-72898-8
⁴Herbenick, D., Fu, T., Arter, J., et al. (2017). Women’s Experiences With Genital Touching, Sexual Pleasure, and Orgasm: Results From a U.S. Probability Sample of Women Ages 18 to 94. Journal Of Sex & Marital Therapy, 44(2), 201–212. doi:10.1080/0092623x.2017.1346530
⁵Connell, K., Guess, M. K., Bleustein, C. B., et al. (2004). Effects of age, menopause, and comorbidities on neurological function of the female genitalia. International Journal Of Impotence Research, 17(1), 63–70. doi:10.1038/sj.ijir.3901230
⁶Brägelmann, C., Wölber, L., Susok, L., et al. (2024). Update vulval dermatology – diagnostics and therapy. JDDG Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 23(1), 65–86. doi:10.1111/ddg.15541
⁷Najmabadi, S., Schliep, K. C., Simonsen, S. E., et al. (2021). Cervical mucus patterns and the fertile window in women without known subfertility: a pooled analysis of three cohorts. Human Reproduction, 36(7), 1784–1795. doi:10.1093/humrep/deab049
⁸Yang, J. L., Hodara, E., Sriprasert, I., et al. (2024). Estrogen deficiency in the menopause and the role of hormone therapy: integrating the findings of basic science research with clinical trials. Menopause The Journal Of The North American Menopause Society, 31(10), 926–939. doi:10.1097/gme.0000000000002407
⁹Vidal, A., Bora, C., Von Holzen, J., et al. (2025). Cine-MRI for Quantifying Uterine Peristalsis: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal Of Clinical Medicine, 14(3), 1021. doi:10.3390/jcm14031021
¹⁰Kiguchi, K., Kido, A., Kataoka, M., et al. (2016). Uterine peristalsis and junctional zone: correlation with age and postmenopausal status. Acta Radiologica, 58(2), 224–231. doi:10.1177/0284185116639768
¹¹Schultz, W. W., Van Andel, P., Sabelis, I. & Mooyaart, E. (1999). Magnetic resonance imaging of male and female genitals during coitus and female sexual arousal. BMJ, 319(7225), 1596–1600. doi:10.1136/bmj.319.7225.1596
¹²Woodard, T. L. & Diamond, M. P. (2008). Physiologic measures of sexual function in women: a review. Fertility And Sterility, 92(1), 19–34. doi:10.1016/j.fertnstert.2008.04.041
¹³Kaufman, M. R., Ackerman, A. L., Amin, K. A., et al. (2025). The AUA/SUFU/AUGS Guideline on Genitourinary Syndrome of Menopause. The Journal Of Urology, 214(3), 242–250. doi:10.1097/ju.0000000000004589
¹⁴Micks, E., Reed, S. D. & Mitchell, C. (2023). The Postmenopausal Vaginal Microbiome and Genitourinary Syndrome of Menopause. Clinical Obstetrics & Gynecology, 67(1), 79–88. doi:10.1097/grf.0000000000000832
¹⁵Tsuboi, I., Inoue, S., Hirayama, T., et al. (2026). Gut, vaginal, and urinary microbiome alterations in women with genitourinary syndrome of menopause: A systematic review. Maturitas, 211, 109031. doi:10.1016/j.maturitas.2026.109031
¹⁶Workowski, K. A., Bachmann, L. H., Chan, P. A., et al. (2021). Sexually transmitted infections treatment guidelines, 2021: Bacterial vaginosis. Centers for Disease Control and Prevention.